Noch einmal gut durchatmen, das Publikum fest im Blick, ein Leuchten im Gesicht — Sie betreten die Rednerbühne ... Und am Ende: Applaus und ein kleines Glücksgefühl
Szenenfoto "Kulturplatz", Schweizer Fernsehen am 3. 5. 2006
Ich
glaube, dass mancher grosse Redner, in dem Augenblick, da er den Mund
aufmachte, noch nicht wusste, was er sagen würde. Aber die Überzeugung,
dass er die ihm nötige Gedankenfülle schon aus den Umständen, und der
daraus resultierenden Erregung seines Gemüts schöpfen würde, machte ihn
dreist genug, den Anfang, auf gutes Glück hin, zu setzen ...
Heinrich von Kleist: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
Das
hat der Dichter Heinrich von Kleist fein erkannt: „Dreistigkeit“ erleichtert den Start
des Redners. Doch schon die "Erregung des Gemüts" verlangt Steuerung und handwerkliches Können. Hier empfehlen wir als ersten Schritt die Anlage einer rhetorischen Hausapotheke.
Ihre rhetorische Hausapotheke
liefert Ihnen einen Grundbestand an rhetorischen Elementen. Sie ist höchst
individuell zusammengestellt und versammelt all die Sinnsprüche,
Redewendungen, Kalauer, Reime oder Mundartausdrücke, die Ihnen häufig über die Lippen gehen. Durch diese werden Sie als Individuum und als Angehöriger einer bestimmten Kultur und Gruppe erkennbar. (So wie der eine amerikanische Präsident auf Dauer charakterisiert ist durch das
Bekenntnis Ich bin ein Berliner und der andere durch den Trugschluss mission accomplished). Diese Wortperlen gehören in den Bereich des Wie eines Vortrags, während das Was durch den aktuellen Anlass gegeben ist.
Sie reden von der ersten Stunde an und arbeiten an der Harmonisierung des Was und des Wie.
1. Lektion. Jeder ist ein Redner. Redevorbereitung und freie Improvisation. Kanon der Rhetorischen Figuren. 2. Lektion. Nur auswendig Vorgetragenes überzeugt. Mündlichkeit und Gedächtnis. Gedächtnishilfe für 7 Items. 3. Lektion. Navigation. Eine Rede folgt althergebrachten Regeln. Die Ordnung des Sonetts, Redeaufbau, die Teile einer Rede 4. Lektion. Weniger ist mehr. Hilfreiche und schädliche Gestik und Mimik. Das Gestensystem der antiken Redner. 5. Lektion. Ohne Publikum kein Redner. Die Interaktion von Redner und Publikum. Erzeugung von Emotionen durch Bilder. Echte und unechte Emotionen. Erzeugung veränderter Bewusstseinszustände. 6. Lektion: Speicherkapazitäten ausschöpfen. Mnemotechnik. Roadmap für das eigene Gedächtnis. Erinnern in Bildern. Die Gedächtnisstadt 7. Lektion. Wahrhaftigkeit und Pathos. Applaus als Glücksdroge. Flow-Erlebnis des Redners. Lampenfieber und Pannenhilfe.
Das redenistgold-Programm kann gebucht werden als
> eintägige Einführung > einsemestriges Seminar (12 Module) > freie Form, angepasst an Ihre Bedürfnisse > ferner der einstündige Vortrag Zwischen Powerpoint und Zauberwort.
Genervt von Powerpoint? Vorbehalte gegen die Rhetorik generell? Lesen Sie weiter unter > Powerpoint und >Imageprobleme. Geben Sie unter >kontaktIhre Wünsche ein! Diese gelangen per Mail an Ihren Trainer.